MatheSH kann mehr als Rechnen!

 

 

MatheSH kann mehr als Rechnen!

Interessierte Schülerinnen und Schüler aufgepasst: Am 11. März startet der erste Onlinekurs für mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien im Rahmen des Projekts MatheSH. Was sich genau hinter diesem Projekt verbirgt, wollen wir heute klären.

Die Landesregierung hat sich die breite Förderung der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, zum Ziel gesetzt. Das bedeutet: Mehr MINT im Unterricht und mehr MINT durch außerunterichtliche Angebote in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Wirtschaft. Mit dem Projekt  MatheSH sollen nicht nur die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gestärkt, sondern gleichzeitig auch Werbung für die MINT-Fächer gemacht werden. Aus Sicht unserer bildungspolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anita Klahn, gehören die MINT-Fächer zur umfassenden naturwissenschaftlich-technischen Grundbildung, die die Jugendlichen in einer technologie-orientierten und digitalisierten Informationsgesellschaft brauchen.

MatheSH sei daher ein Schritt in die richtige Richtung. Das Projekt wird vom Bildungsministerium und den Mathematischen Seminaren und Fachbereichen Mathematik der Universitäten in Flensburg, in Kiel und in Lübeck umgesetzt.

Mathe ist mehr als Rechnen. Das wollen die Initiatoren durch eine möglichst breite Auswahl an mathematischen Aufgaben und Fragestellungen bei den Schülerinnen und Schülern beweisen. Das breite Aufgabenspektrum könne darüber hinaus das strukturierte, analytische und argumentative Denken der Schülerinnen und Schüler steigern.

Das Projekt richtet sich zunächst an Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen, welche die Lehrkräfte vorschlagen. Der Schwerpunkt von MatheSH liegt dabei auf einer breiten mathematischen Förderung zu verschiedenen Themengebieten, die das unterrichtliche Angebot der Schulen durch verschiedenste Aufgabenformate und mathematische Fragestellungen erweitern und ergänzen. Das Konzept wird vom Land gefördert und zielt auf eine nachhaltige und kontinuierliche Begleitung ab. Dabei wird das Projekt in drei Bausteine gegliedert: Online-Kurse, Digitale Korrespondenzzirkel und Mathe-Camps.

Die Online-Kurse finden einmal wöchentlich statt und werden u.a. von Studierenden und Professor*innen der drei Universitäten konzipiert und digital umgesetzt.

Bei den digitalen Korrespondenzzirkeln handelt es sich um ein digitales Korrespondenzbriefsystem, bei dem den Teilnehmenden ein interessantes Aufgabenblatt bereitgestellt wird. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten ihre Aufgaben und laden ihre Lösungen auf einen Server. Anschließend werden die Aufgaben korrigiert und die Teilnehmer*innen erhalten eine umfassende Rückmeldung.

Auch die Mathe-Camps sind ein interessanter Bestandteil des MatheSH- Konzepts: An jedem der drei Standorte soll mindestens einmal im Jahr ein Mathe-Camp in Präsenz stattfinden. Hier werden die Schülerinnen und Schüler über zwei bis drei Tage von Dozenten und Studierenden der drei Universitäten unterrichtet.

Haben wir Ihr und Euer Interesse geweckt? Alle Informationen sind auf der Homepage http://www.mathe-sh.de zu finden. Viel Spaß bei der Recherche!